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Vermögensarten



Begriff des Bewertungsgesetzes. Zu unterscheiden sind:
(1) Land- und forstwirtschaftliches Vermögen (§§ 33 -67, §31 BewG),
(2) Grundvermögen (§§68-94, §31 BewG) und –
(3) Betriebsvermögen (§§95-109, §§ 138ff., §31 BewG).
Die Abgrenzung hat Bedeutung:
(1) Für die Frage, ob eine gesonderte Wertfeststellung, d.h. Einheitsbewertung (Einheitswert), erforderlich ist oder ob der Wert im Zuge des Steuerveranlagungsverfahrens ermittelt wird;
(2) für den Umfang einer wirtschaftlichen Einheit, wobei Zusammenfassungen nur möglich sind, wenn die zugehörigen Wirtschaftsgüter zu derselben gehören;
(3) für die Anwendung der Bewertungsmaßstäbe, die für die einzelnen unterschiedlich sind;
(4) für den Abzug von Schulden, die mit der im Zusammenhang stehen (Betriebsschulden, Schulden). Beim Grundbesitz kommt die Einordnung zur Land- und Forstwirtschaft, zum Grundvermögen oder zum Betriebsvermögen in Betracht; im letzten Fall wird das Grundstück Betriebsgrundstück und Bewertungsgegenstand im Rahmen der Erfassung des Betriebsvermögens.

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